ZOMBIE RITUAL – VORAB PROMO ZUR 5 SONG MCD
Eigentlich bin ich hier eher überrascht ,da ich doch etwas viel extremeres und vor allem abgefuckteres erwartet hätte .Das heißt jetzt keinesfalls ,das die Mucke von „Zombie Ritual“ nun absolut in ne typische Richtung geht ,aber irgendwie standen meine Erwartungen halt voll auf ne andere Richtung .Wer die Vorlieben von „Apathic View „ Mastermind Besen kennt, weiß sicherlich was ich meine .„Zombie Ritual“ deren Heimatland Japan ist ,sind ja beiweitem keine Unbekannten mehr in der Szene ,und haben mit ihren bisherigen Veröffentlichungen auch immer für Gesprächsstoff gesorgt ,und dies nicht nur wegen der Covergestaltung .Mit der Bezeichnung old school Thrash-Grind liegt man hier genau richtig. Denn das „Zombie Ritual“ Blutbad setzt genau diese Einflüsse zu einem Packet zusammen ,welches sich verdammt kompromisslos und vor allem gewalttätig zur Schau stellet .Dabei geht’s nicht mal unbedingt in totaler Metzelmanie voran ,auch wenn man den  Songs nen absoluten Arschtrittfaktor bescheinigen kann .Vielmehr setzten die Japaner auf recht durchstrukturiertes Songwriting ,welches hierbei aber nie an Aggression und Groove verliert .Neben verdammt vielen derben Abhottrhythmen ,nehmen die auch mal ganz vereinzelt ein wenig das Tempo aus den Stücken, um sich schon fast eher etwas zähflüssiger dahinzuwalzen .Aber kaum meint man ,mal etwas Luft schnappen zu können ,geht’s auch schon wieder geradlinig in die Vollen .Vor allem im Riffbereich zeigt man deutlich auf ,das gewisse Thrashfaktoren bei ihnen nicht minder von Bedeutung sind .Kommt echt geil ,was die da so an den Tag legen .Auch die Vocals sind nicht nur rein gorig gehalten ,sondern man lässt sich auch zu miesen, keifend kreischenden Ausdruck hinreißen .Ihr könnt euch jetzt schon mal warm anziehen und ein wenig Platz in eurer Sammlung schaffen ,um dieses kleine aber feine Teil dann dort einordnen zu können .
Apathic View Production             

 

ZOMBIE RITUAL – “ZOMBIES FROM TOKIO” (MCD) 
Ursprünglich als Split mit Cobra Commando geplant,thrashen die japanischen Pseudo-Untoten nun Solo in typischer Carcass/Razorback Tradition. Dabei klingen die tatsächlich ENGORGED mäßig thrashiger als noch auf ihrem Debütalbum, das mich seinerzeit nicht wirklich weggeboxt hat. Auch Leichen lernen dazu! An ihrem Faible für wandernde Madensäcke haben sie aber festgehalten, Was der Musik natürlich wiederum so ne Art Spaß Feeling verpasst. Spielerisch ist aber einiges neu, oder wenigstens besser durchdacht, ZOMBIE RITUAL klingen jetzt irgendwie reifer. Die Gitarre ist viel technischer geworden, die Solos klingen durchaus passend und auch wenn der Songaufbau vorhersehbar ist (liegt ja auf der Hand woran sich die Japse orientieren, da fällt´s nicht schwer), gelingen tatsächlich 5 gute Songs über, Zombies, Bier und Verderben. Ein werbewirksames Verreißen lehne ich deshalb an dieser Stelle ab, diese Mini-Attacke spricht für sich! (JUPP)
Aphatic View Production         

 

ZOMBIE RITUAL – “ZOMBIES FROM TOKIO” (MCD) 
Siebzehn Minuten lang metzeln sich die japanischen ZOMBIE RITUAL ohne Rücksicht auf Verluste ein herrlich brutales Schlachtwerk zusammen, welches man trefflicherweise auf „Zombies from Tokyo“ taufte. Geboten wird euch fünf mal sehr brutaler Old School Death Metal, der von fies-feinen Thrashrasereien gekreuzt wird und auch vor Grindausbrüchen nicht halt macht. Im wesentlichen gibt’s derbes Überschallgeschrote mit garantiert knitterfreien Blastspeed Drums aus der Zombiegruft, wobei gelegentlich auch mal groovig abgeschweift wird, nur um im nächsten Moment wieder umso brutaler und schneller zuzuschlagen. Schönes Gerödel mit Spass in den Backen und ordentlichem Sound vor allem, was man so in der Regel von japanischen Bands nicht gewöhnt ist! Die Gitarren klingen nach einer Mischung aus skandinavischem Todesblei plus AUTOPSY Schlagseite. Der Bass brutzelt schön scharf  untenrum durchs Geäst und auch der psychotische Gesang, der mich hin und wieder an eine kotzigere  Mischung aus HAEMORRHAGE und BATHTUB SHITTER erinnert, weiss zu gefallen. Natürlich machen die Jungs hier eigentlich nichts weltbewegend Neues - was sie machen, machen sie jedoch richtig und das noch dazu richtig gut. Das Cover ist fett, zum Teil gibt’s die Texte sogar auf japanisch, so dass auch der Exotenbonus stimmt. Cooles Teil, kann man sich  durchaus zulegen, wenn man auf oben genannte Bands steht. ( DIRK )
Aphatic View Production